Hospiz St. Anna

"Der Mensch bedarf des Menschen" – Begleitung sterbender Menschen im Hospiz

Das Hospiz "St. Anna" im Gesundheitszentrum an der Clemens-August-Str. 12 bietet Platz für insgesamt fünf Hospizgäste.

Für jeden Hospizgast steht ein komfortables und wohnlich eingerichtetes Einzelzimmer zur Verfügung, in dem auch Angehörige übernachten können. Denn der enge Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Angehörigen spielen in der Hospizarbeit eine wichtige Rolle. Die Zimmer können im begrenzten Rahmen auch mit eigenen Möbeln und persönlichen Dingen gestaltet werden. Überhaupt zeichnet sich das stationäre Hospiz "St. Anna" durch eine persönliche und familiäre Atmosphäre aus. In der Gemeinschaft des Hospizes erfährt der Gast menschliche Wärme und Geborgenheit. Dreh- und Angelpunkt im Hospiz ist die gemeinsame Wohnküche, in der sich die wohnliche und persönliche Atmosphäre der Einrichtung ganz besonders widerspiegelt. Soweit möglich, wird den Hospizgästen eine Teilnahme am täglichen Geschehen ermöglicht.

Bei uns im Hospiz werden Menschen mit lebensbedrohlicher Erkrankung in ihrer letzten, besonders intensiven Lebensphase begleitet. Die Einweisung in das Hospiz erfolgt über den behandelnden Arzt. In der familiären Atmosphäre des Hospizes kann der Lebensrhythmus des Gastes in Bezug auf Tagesablauf, Speisewünsche, Interessen und Lebensbeziehungen erhalten werden. Ausgebildete Pflegefachkräfte unterstützen den Sterbenden und seine Angehörigen beim Abschiednehmen, helfen und ermutigen beim Umgang mit der Trauer. Im Rahmen der persönlichen Fürsorge erhalten auch Fragen nach dem Sinn des Lebens und des Sterbens einen angemessenen Raum. Das Hospiz "St. Anna" bietet auch die Betreuung Angehöriger über den Tod des Hospizgastes hinaus an.

Der Hospizgedanke ist von der Erkenntnis getragen, dass eine Verlängerung des Sterbens ebenso abzulehnen ist, wie eine nach dem christlichen und moralischen Verständnis nicht zu verantwortende Verkürzung des menschlichen Lebens. Ziel ist es vielmehr, ein menschliches Sterben zu ermöglichen. Im Sinne der Hospizbewegung stehen dabei die Schmerzlinderung und die Schmerzbehandlung im Vordergrund. Selbstverständlich entscheiden der Hospizgast und seine Angehörigen gemeinsam mit dem Pflegeteam über den Umfang der medizinischen und pflegerischen Betreuung. Die ärztliche Versorgung kann auch durch den Hausarzt weiter fortgeführt werden. Auf Wunsch stehen Ihnen aber auch erfahrene Fachärzte mit Erfahrung in der Schmerztherapie unterstützend zur Seite. Eingebunden in das Team des Dinklager Hospizdienstes sind qualifizierte Pflegefachkräfte mit Kompetenz in der Palliativpflege (lindernde Pflege), Fachärzte (Internisten und Onkologen), ehrenamtlichen Hospizhelfer, Angehörige und Freunde sowie Seelsorger aller Konfessionen.

Das Dinklager Hospiz ist die einzige Einrichtung dieser Art im ländlichen Raum zwischen Oldenburg und Osnabrück und gehört zu den insgesamt 10 Hospizhäusern in ganz Niedersachsen, die Todkranke und ihre Angehörigen betreuen.

Stationäres Hospiz "St. Anna" – Voraussetzungen für den Aufenthalt

Es werden Menschen mit lebensbedrohlicher Erkrankung begleitet, bei denen – nach menschlichem Ermessen – weder Heilung noch Stillstand erreicht werden können, und für die eine begrenzte Lebenserwartung besteht. Die Einweisung in das Hospiz erfolgt über den behandelnden Arzt.

Die Voraussetzung für den Aufenthalt im stationären Hospiz sind bei folgenden Krankheitsbildern gegeben:

  • fortgeschrittene Krebserkrankung
  • Vollbild der Infektionskrankheit AIDS
  • Erkrankung des Nervensystems mit unaufhaltsam fortschreitenden Lähmungen
  • Endzustand einer chronischen Nieren-, Herz-, Verdauungstrakt- oder Lungenerkrankung

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