Anna Selbdritt im Eingang zur Hauskapelle

Einige Worte zur Geschichte der St. Anna Stiftung

Die St. Anna Stiftung hat ihren Ursprung über das St. Anna-Hospital gefunden. Die eigentliche Geschichte des St. Anna-Hospitals reicht bis in das Jahr 1852 zurück.

In diesem Jahr vermachte Matthias Graf von Galen den "Schwestern der allerseligsten Jungfrau und schmerzhaften Mutter Maria" – den Clemensschwestern – das so genannte Amtshaus (östlich des heutigen Gesundheitszentrums). Damit war der Grundstein für die Zukunft des Hauses gelegt, denn die beiden ersten Clemensschwestern Constantia und Beatrix widmeten sich bereits im Frühjahr 1852 der Krankenpflege in Dinklage. Fast 40 Jahre lang sollte das ehemalige Amtshaus als Dinklager Krankenhaus genutzt werden. Später kam durch eine Schenkung des Fabrikanten Franz van der Wal der heutige Mittelbau hinzu. Nach erfolgtem Umbau stand dieser den Dinklagern schließlich bis 1923 als Krankenhaus zur Verfügung. Erweiterungen und Umbauarbeiten, die jeweils mit großer Unterstützung der Gemeinde und der Bevölkerung umgesetzt werden konnten, prägten auch in den Folgejahren das Gesicht des Hauses.

Weichenstellung in den 90er Jahren

Wegweisend für die weitere Entwicklung hin zum heutigen, modernen Gesundheitszentrum war die umfassende Umstrukturierung des St. Anna-Hospitals ab 1997. In kurzer Zeit entstand eine zukunftsfähige kurzzeitchirurgische Abteilung mit ambulantem und stationärem OP-Zentrum. Weitere 19 Plätze für die stationäre Altenhilfe und fünf stationäre Hospizplätze wurden in Betrieb genommen. Außerdem wurden zwei Arztpraxen, Räume für externe Praxen der Krankengymnastik, der Logopädie und Ergotherapie eingerichtet. Bereits 1992-1995 liefen die Planungen für den Bau des Altenwohnhauses "St. Anna", das schließlich 1997 als Modellprojekt fertig gestellt und von dem damaligen Arbeitsminister Norbert Blüm und Bischof Reinhard Lettmann offiziell eröffnet und eingeweiht wurde.

Weitere Veränderungen folgten:

  • Die stationäre Altenhilfe im Gesundheitszentrum wurde 2008 durch einen Neubau in der Nachbarschaft des Altenwohnhauses ersetzt. Diese Räume wurden anschließend aufwändig umgebaut. Heute steht das gesamte Obergeschoss als Stationäres Hospiz mit Ambulantem Hospizdienst zur Verfügung.
  • Die Räume des Hospizes wiederum dienten der Kurzzeitchirurgie für eine dringend notwendige Erweiterung.
  • Auch Trägerwechsel fanden statt: Zum 01. Januar 2007 wurde das St. Anna-Hospital an die Stiftung St. Franziskus-Hospital Lohne übertragen. Zum gleichen Zeitpunkt kam die Sozialstation der Katholischen Kirchengemeinde St. Catharina als neue Einrichtung zur St. Anna Stiftung.
  • In 2011 wurden eine Außenstelle der Frühförderung im St. Franziskus-Hospital in Lohne und eine Nebenstelle der Sozialstation in Steinfeld errichtet.
  • Für 2012 stehen der Neubau von acht Betreuten Wohnungen im Obergeschoss der Senioren-Hausgemeinschaften und die Einrichtung einer Krippe für unter Dreijährige im Kinderhaus in Planung.

Ihr Weg zu uns

GoogleMaps

oder

eigene Anfahrtsskizze

Aktuell sind 35 Gäste und keine Mitglieder online